Bürgerentscheid zur Stadthalle

Veröffentlicht in Stadtverband

Ausgerechnet rund um die Stadthalle und den Montpellierplatz sowie an anderen Standorten im Heidelberger Stadtgebiet wurden nur kurz nach dem Aufhängen Plakate der SPD Heidelberg mit Farbsprays verunstaltet.
Die stellvertretende Kreisvorsitzende und SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Prof. Dr. Anke Schuster, bezeichnete diese Aktion als „undemokratisch“. Ihrer Ansicht nach zeige diese „gezielte Aktion nur, dass wir die richtigen Argumente haben, wenn sich Befürworter nicht anders zu helfen wissen. Wir werden uns nicht mundtot machen lassen“, so Schuster weiter. Im Rahmen eines breiten Bürgerbündnisses wirbt die SPD dafür, beim Bürgerentscheid am 25. Juli mit „NEIN“ und somit gegen einen Stadthallenanbau zu stimmen.

NEIN zum Anbau oder Neubau an der Stadthalle - denn er zerstört das historische Stadtbild und vernichtet wertvolle Altstadtplätze!

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Sehr geehrte Damen und Herren,

am 25. Juli haben die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit über den geplanten Anbau oder Neubau bei der Stadthalle abzustimmen – also Sie, ihr, wir, ich.
Wir haben es in der Hand diesen Anbau zu verhindern. Jede Stimme zählt, denn nur wenn ca. 26.000 NEIN-Stimmen zusammenkommen, ist das Votum des Bürgerentscheides bindend. Es gilt daher alle zu mobilisieren! Die Befürworter ziehen alle Register und haben deutlich mehr Finanzmittel, aber wir haben die besseren Argumente.
Denn der Standort Bahnhof ist in Bezug auf Verkehr, Modernität und Komfort für die KongressteilnehmerInnen der bessere.

Gemeinsam zum Erfolg - NEIN zum Stadthallenanbau !

Romantik in der Altstadt – Fortschritt am Bahnhof

Heidelberg ist weltweit attraktiv

Von "Travellers’ Choice" wurde 2010 unser Heidelberg weltweit als attraktivstes Reiseziel gewählt, nur Monaco ist vor uns. Glückwunsch, wir sind mit Heidelberg Marketing stolz darauf! Wir wollen dieses historische Erbe bewahren und sind deshalb gegen den Stadthallenanbau.

Altstadt Romantik – Modernität Bahnhof oder Bahnstadt
Heidelberg braucht als exzellente Wissenschafts- und Kongressstadt auch ein modernes Gesicht. Das Bahnhofareal mit Print Media Akademie oder die Bahnstadt sind hierfür ideale Standorte. Hier lässt sich ein architektonisch herausragendes Gebäude verwirklichen, das dem modernen Heidelberg ein wahres Gesicht gibt.

Am Bahnhof mit Hotel wirklicher Kongresskomfort für die Kongressgäste
KongressteilnehmerInnen wollen ihr Hotel in der Nähe. Das von der Stadt in Auftrag gegebene Hotelgutachten bestätigt, dass die Bettenkapazität für größere Kongressgeschäfte derzeit nicht ausreicht und weitere Hotels notwendig sind. Der Anbau an der Stadthalle bedingt damit weite Wege zwischen Kongresszentrum und Hotels, was zu zusätzlicher innerstädtischer Verkehrsbelastung führt.

Städtisches Gelände am Bahnhof reicht für ein neues Kongresszentrum
Da der elliptische Burelli-Platz nicht weiterverfolgt wird, steht nun das gesamte städtische Gelände für ein modernes Tagungszentrum zur Verfügung. Die Investoren der letzten Ausschreibungsrunde hatten dies bereits berücksichtigt. Damit steht einer raschen Umsetzung nichts mehr im Wege.

Neubau am Bahnhof finanziell abbildbar, Finanzplan Anbau Stadthalle lückenhaft
Für einen schlüsselfertigen Bau mit betriebsbereiter Errichtung am Bahnhof haben Investoren Kosten in Höhe von 15 Mio bis 35 Mio € veranschlagt. Der Investitionskostenzuschuss vonseiten der Stadt lag zwischen Null und 1,3 Mio €. Daneben gab es die Option: Stadt baut selbst und zahlt keinen Zuschuss.
Für den Anbau an die Stadthalle liegt lediglich eine Grobkostenschätzung von 24 Mio. € vor. Allerdings handelt es sich hier nur um die reinen Baukosten - ohne Veranstaltungstechnik und Ausstattung, ohne Errichtung der Tiefgarage, ohne Abriss- und Entschädigungskosten für die GGH-Wohnhäuser. Es ist von deutlich höheren Summen auszugehen und damit sind beide Projekte finanziell vergleichbar, der Standort Bahnhof in Bezug auf Modernität, Verkehr und Hotelnähe eindeutig der bessere.

Mit der Stadthalle zur echten Kultur- und Festivalstadt entwickeln,
Mit dem neuen Kongresszentrum am Bahnhof zu einem überzeugenden modernen Tagungsort.

Briefwahl zum Bürgerentscheid
„Stadthallenanbau – NEIN“

Kurz vor den Sommerferien, am 25. Juli ist die Wahl zum Bürgerentscheid „Stadthallenanbau – NEIN“.

Die Wahlberechtigungen sind nun verteilt an alle, die mit 1. Wohnsitz in HD gemeldet und wahlberechtigt sind. Und so können Sie abstimmen:
Gleich wählen gehen:
Es kann mit diesen Wahlbenachrichtigungskarten auf allen Bürgerämtern in HD direkt gewählt werden.

Briefwahl beantragen:
Mit diesen Karten kann Briefwahl beantragt werden (ausgefüllte Karte in Briefkasten des Bürgeramts werfen, Briefwahlunterlagen werden zugeschickt).
UND/ODER: Die Briefwahlunterlagen können mit dieser Karte beantragt und auf allen Bürgerämtern gleich mitgenommen werden.
Über den Post-Briefkasten: In frankierten Umschlag stecken und an das „Bürgeramt - Wahlamt 69090 HD“ schicken.

Briefwahlunterlagen abholen für Freunde: Wenn die Rückseite der Karte vollständig ausgefüllt ist und per Vollmacht bestätigt wird, dass die Unterlagen an die „nachstehende Person ausgehändigt werden, die ich hiermit zum Empfang bevollmächtige:“, werden die Briefwahlunterlagen auf jedem Bürgeramt dieser Person ausgehändigt.

Briefwahlunterlagen online beantragen:
auf der Homepage der Stadt www.Heidelberg.de rechte Spalte Wahlen/Bürgerentscheid
http://www.heidelberg.de/servlet/PB/menu/1206822/index.html

Wahlkarte verloren oder nicht bekommen:
Heidelberger Bürger können mit ihrem Personalausweis auch ohne Wahlkarte direkt auf dem Bürgeramt abstimmen/ wählen.

Nein zum Stadthallenanbau - denn er zerstört das historische Stadtbild und vernichtet wertvolle Altstadtplätze!
Für ein Kongresszentrum am Hauptbahnhof – denn es sichert und schafft Arbeitsplätze in Heidelberg!
AM 25.7 mit NEIN stimmen

 

Termine

Bergheimer Sommer

am 22.07.17, 11:30 Uhr

Ort: Poststraße/Schwanenteichanlage

 

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